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Online Geld verdienen mit Affiliate-Marketing

27. August 2026 8 Min. Lesezeit
Person schreibt einen Produktvergleich am Laptop
Bild: Oast House Archive · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia Commons
Affiliate-Marketing wird als Einstieg verkauft und ist eine Verwertung: Es setzt voraus, dass du bereits Menschen erreichst. Dieser Artikel rechnet vor, warum das so ist, erklärt die Kennzeichnungspflicht, zeigt die Schweizer Nische, um die sich kaum jemand kümmert — und benennt den grundsätzlichen Unterschied zu unserem Modell.
Kurz gesagt
  • Affiliate ist kein Einstieg, sondern eine Verwertung vorhandener Reichweite — ohne Publikum bleibt die Provision theoretisch.
  • Von hundert Lesenden klickt ein kleiner Teil, davon kauft wieder ein kleiner Teil. Zwei kleine Anteile hintereinander ergeben eine sehr kleine Zahl.
  • Bezahlte Empfehlungen müssen gekennzeichnet sein — sichtbar beim Link, nicht versteckt im Impressum.
  • Die realistische Schweizer Nische ist alles, was an hiesige Bedingungen, Anbieter oder Berufe gebunden ist.
Hinweis zu den Zahlen Alle Beträge sind Orientierungswerte für den Schweizer Markt 2025/2026 und schwanken nach Anbieter, Qualifikation und Nachfrage. Wo uns keine belastbare Spanne vorliegt, steht das ausdrücklich da. Wir betreiben selbst eine Werbeplattform und führen sie im Vergleich mit auf — auch dort, wo sie schlechter abschneidet.
Inhalt
  1. Wie Affiliate-Marketing wirklich funktioniert
  2. Kennzeichnungspflicht
  3. Was in der Schweiz anders ist
  4. Wo sich das Videte-Modell unterscheidet
  5. Steuern und AHV in zwei Sätzen
  6. Was bedeutet das für dich konkret?

Wie Affiliate-Marketing wirklich funktioniert

Direkte Antwort
Du empfiehlst ein Produkt über einen gekennzeichneten Link und erhältst eine Provision, wenn daraus ein Kauf entsteht. Die Provision ist der einfache Teil — der schwierige ist, überhaupt Menschen zu haben, die den Link sehen.

Deshalb ist Affiliate-Marketing kein Einstieg, sondern eine Verwertung. Es setzt voraus, dass du bereits etwas hast, worauf Menschen kommen: eine Website mit Besuchern, einen Kanal, einen Newsletter, eine Fachgemeinschaft. Ohne das ist die Provision theoretisch.

VoraussetzungWarum sie zählt
Reichweiteohne Publikum sieht niemand den Link
Themennäheein Link ohne Bezug wird nicht geklickt
Vertrauengekauft wird auf Empfehlung, nicht auf Werbung
Kaufabsicht im MomentEmpfehlung wirkt nur nahe an der Entscheidung

Die unangenehme Rechnung: Von hundert Menschen, die einen Beitrag lesen, klickt ein kleiner Teil, und von diesen kauft wieder ein kleiner Teil. Zwei kleine Anteile hintereinander ergeben eine sehr kleine Zahl. Deshalb braucht Affiliate entweder viel Reichweite oder sehr hohe Provisionen pro Abschluss.

Kennzeichnungspflicht: der Punkt, den viele ignorieren

Direkte Antwort
Bezahlte Empfehlungen müssen als solche erkennbar sein. Ein Affiliate-Link ohne Hinweis ist eine verdeckte kommerzielle Kommunikation — das ist lauterkeitsrechtlich angreifbar und kostet vor allem das Vertrauen, von dem das Modell lebt.

Die Kennzeichnung ist kein bürokratisches Detail, sondern der Kern der Glaubwürdigkeit. Wer empfiehlt und daran verdient, ohne es zu sagen, verliert genau das, was die Empfehlung wertvoll macht.

Praktisch heißt das: Ein sichtbarer Hinweis beim Link oder am Anfang des Beitrags, in klarer Sprache — nicht versteckt im Impressum. Und inhaltlich: Empfiehl nichts, was du ohne Provision nicht empfehlen würdest.

Ein zweiter Punkt, der oft übersehen wird: Wer über Produkte schreibt, die er nie benutzt hat, produziert Texte, die austauschbar sind — und konkurriert damit gegen automatisch erzeugte Inhalte, die dasselbe schneller liefern. Der Wert liegt in der eigenen Erfahrung, nicht in der Produktbeschreibung.

Was in der Schweiz anders ist

Direkte Antwort
Die grossen internationalen Programme zahlen auch hierher aus, aber Schweizer Kaufabsicht führt oft zu Schweizer Händlern — und deren Programme sind kleiner, dafür weniger umkämpft.

Wer für ein Schweizer Publikum schreibt, hat ein Problem und einen Vorteil. Das Problem: Viele internationale Programme liefern nicht in die Schweiz oder mit Zöllen, was Abschlüsse kostet. Der Vorteil: Wer die hiesigen Händler und ihre Programme kennt, bedient eine Nachfrage, um die sich kaum jemand kümmert.

Dazu kommt die Währungsfrage: Auszahlungen in Euro oder Dollar verlieren beim Wechsel. Bei kleinen Beträgen ist das prozentual erheblich — derselbe Effekt wie bei Verdienst-Apps, beschrieben in Online Geld verdienen mit Apps.

Die realistische Nische ist deshalb nicht «Technik-Empfehlungen allgemein», sondern etwas, das an die Schweiz gebunden ist: Ausrüstung für hiesige Bedingungen, Dienstleistungen mit Schweizer Anbietern, Fachbedarf für hiesige Berufe.

Wo sich das Videte-Modell unterscheidet

Direkte Antwort
Beim Affiliate wirst du selbst zum Werbetreibenden und trägst dessen Risiko: Aufwand entsteht immer, Ertrag nur bei Abschluss. Bei uns ist es umgekehrt — der Ertrag entsteht für die Aufmerksamkeit selbst, unabhängig davon, ob jemand kauft.
MerkmalAffiliate-MarketingVidete
VoraussetzungReichweite und Vertrauenkeine
Wofür bezahlt wirdein zustande gekommener Kaufdie Aufmerksamkeit selbst
Wer trägt das Risikodu — Aufwand ohne Abschluss ist unbezahltder Werbetreibende
Rolledu wirst zum Werbetreibendendu bleibst das Publikum
Obergrenzekeinefest gedeckelt

Wo Affiliate klar besser ist: Wer bereits Reichweite hat, verdient damit ohne zusätzlichen Zeitaufwand pro Franken und ohne Obergrenze. Für jemanden mit einem laufenden Kanal oder einer besuchten Website ist es der naheliegendste Weg — deutlich naheliegender als unser Modell.

Wo der Unterschied grundsätzlich ist: Affiliate verlangt, dass du dein Publikum monetarisierst. Unser Modell steht auf der anderen Seite — dort wird das Publikum bezahlt, nicht der, der es vermittelt. Warum wir das für die richtige Richtung halten, steht in Warum deine Aufmerksamkeit bezahlt gehört.

Steuern und AHV in zwei Sätzen

Direkte Antwort
Jeder Franken ist ab dem ersten steuerpflichtig, auch von ausländischen Plattformen. Die AHV-Anmeldung als Selbständiger wird erst ab CHF 2'500 Jahreseinkommen aus Nebenerwerb zur Pflicht.

Die beiden Schwellen werden ständig verwechselt. Steuerlich kennt die Schweiz keinen Freibetrag auf Erwerbseinkommen — die CHF 2'500 sind eine sozialversicherungsrechtliche Grenze, keine steuerliche. Belege der Plattform aufbewahren, Jahressumme deklarieren, fertig.

Ausführlich in Nebenverdienst versteuern und AHV-Anmeldung.

Was bedeutet das für dich konkret?

Direkte Antwort
Wenn du keine Reichweite hast, ist Affiliate nicht dein Einstieg — baue zuerst etwas auf, das Menschen erreicht. Wenn du Reichweite hast, kennzeichne konsequent und empfiehl nur, was du ohne Provision auch empfehlen würdest.

Die Reihenfolge ist dieselbe wie beim Texten und bei YouTube: erst das Publikum, dann die Verwertung. Wer sie umdreht, produziert Inhalte, die niemand liest, mit Links, die niemand klickt.

Und wenn du eine Nische suchst: Alles, was an Schweizer Bedingungen, Anbieter oder Berufe gebunden ist, hat weniger Konkurrenz als jedes allgemeine Thema. Die Wege ohne Reichweitenbedarf stehen in Online-Nebenjob Schweiz.

Der Weg ohne Vorleistung

Videte vergütet dich fürs Anschauen von Werbung — 95 Prozent der Werbe­vergütung gehen an dich, höchstens 60 vergütete Minuten pro Tag, Auszahlung ab CHF 200 auf ein Schweizer Konto. Keine Anmeldegebühr, kein Startpaket, keine Vergütung fürs Anwerben anderer.

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Häufige Fragen

Wie funktioniert Affiliate-Marketing?
Du empfiehlst ein Produkt über einen gekennzeichneten Link und erhältst eine Provision, wenn daraus ein Kauf entsteht. Die Provision ist der einfache Teil. Der schwierige ist, Menschen zu haben, die den Link überhaupt sehen — Affiliate ist deshalb keine Einstiegsmöglichkeit, sondern eine Verwertung vorhandener Reichweite.
Braucht man eine eigene Website?
Nicht zwingend eine Website, aber irgendetwas, worauf Menschen kommen: einen Kanal, einen Newsletter, eine Fachgemeinschaft. Ohne Publikum bleibt die Provision theoretisch, weil von hundert Lesenden nur ein kleiner Teil klickt und davon wieder nur ein kleiner Teil kauft.
Muss ich Affiliate-Links kennzeichnen?
Ja. Bezahlte Empfehlungen müssen als solche erkennbar sein; ein Link ohne Hinweis ist verdeckte kommerzielle Kommunikation. Der Hinweis gehört sichtbar zum Link oder an den Anfang des Beitrags, nicht versteckt ins Impressum — und er schützt genau das Vertrauen, von dem das Modell lebt.
Was ist in der Schweiz anders?
Viele internationale Programme liefern nicht hierher oder verursachen Zölle, was Abschlüsse kostet. Dafür sind die Programme Schweizer Händler kleiner und weniger umkämpft. Dazu kommt der Wechselkurs bei Auszahlungen in Euro oder Dollar, der bei kleinen Beträgen prozentual erheblich ist.
Welche Nische funktioniert am besten?
Alles, was an Schweizer Bedingungen, Anbieter oder Berufe gebunden ist: Ausrüstung für hiesige Verhältnisse, Dienstleistungen mit Schweizer Anbietern, Fachbedarf für hiesige Berufe. Allgemeine Produktempfehlungen konkurrieren mit automatisch erzeugten Inhalten und verlieren.
Was ist der Unterschied zum Videte-Modell?
Beim Affiliate wirst du selbst zum Werbetreibenden und trägst dessen Risiko: Der Aufwand entsteht immer, der Ertrag nur bei einem Abschluss. Bei uns entsteht der Ertrag für die Aufmerksamkeit selbst, unabhängig davon, ob jemand kauft — dafür mit einer festen Obergrenze. Affiliate monetarisiert ein Publikum, unser Modell bezahlt es.

Vertiefungen

Erinnerung Preisspannen sind Orientierungswerte für den Schweizer Markt 2025/2026. Verbindlich sind die Preislisten der Vermarkter und Verlage. Angaben zu Videte können sich ändern; verbindlich sind die AGB. Stand: August 2026.
Über den Herausgeber
Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Videte Marketing Solutions. Plattform-Inhaber: Muaz Arnaut, Bern. Mehr über uns auf /ueber-uns.
Wir betreiben selbst eine Werbeplattform und sind in der Kanaltabelle mit aufgeführt. Die Zahlen der übrigen Kanäle stammen aus öffentlich zugänglichen Marktdaten; wo uns keine belastbare Angabe vorliegt, steht das ausdrücklich in der Tabelle.