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Online Geld verdienen mit Nachhilfe in der Schweiz

27. August 2026 8 Min. Lesezeit
Studentin gibt Online-Nachhilfe per Videogespräch
Bild: Oast House Archive · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia Commons
Nachhilfe ist der Nebenverdienst, den wir Studierenden ausdrücklich empfehlen — obwohl er mit unserem eigenen Modell konkurriert. Hier steht, warum er in der Schweiz besonders gut bezahlt ist, welche Zugänge es gibt, welche Bindung dazugehört, und wo unser Modell nur ergänzt statt ersetzt.
Kurz gesagt
  • Nachhilfe lässt sich nicht ins Ausland auslagern — das hiesige Schulsystem ist die Eintrittsbarriere und der Vorteil zugleich.
  • Der Stundensatz liegt deutlich über allem, was Umfragen, Microtasks oder Werbemodelle erreichen.
  • Der Engpass ist nicht der Satz, sondern die Zahl der Stunden, die sich neben Schule oder Studium unterbringen lassen.
  • Dazu gehören feste Termine, unbezahlte Vorbereitung, Ferien ohne Einnahmen und echte Verbindlichkeit.
Hinweis zu den Zahlen Alle Beträge sind Orientierungswerte für den Schweizer Markt 2025/2026 und schwanken nach Anbieter, Qualifikation und Nachfrage. Wo uns keine belastbare Spanne vorliegt, steht das ausdrücklich da. Wir betreiben selbst eine Werbeplattform und führen sie im Vergleich mit auf — auch dort, wo sie schlechter abschneidet.
Inhalt
  1. Warum Online-Nachhilfe in der Schweiz gut bezahlt ist
  2. Vermittlungsplattform oder direkt
  3. Was realistisch drin liegt
  4. Wo sich das Videte-Modell unterscheidet
  5. Steuern und AHV in zwei Sätzen
  6. Was bedeutet das für dich konkret?

Warum Online-Nachhilfe in der Schweiz gut bezahlt ist

Direkte Antwort
Weil die Nachfrage an das hiesige Schulsystem gebunden ist und Anbieter aus dem Ausland es nicht kennen. Wer Lehrplan 21, Gymiprüfung oder Berufsmaturität erklären kann, hat kaum Konkurrenz.

Das ist der entscheidende Unterschied zu fast allen anderen Online-Tätigkeiten: Nachhilfe lässt sich nicht auslagern. Wer die Aufnahmeprüfung ans Gymnasium eines bestimmten Kantons vorbereitet, braucht Kenntnis dieser Prüfung — und die hat man nur, wenn man hier zur Schule gegangen ist oder hier unterrichtet.

BereichNachfrageWer dafür qualifiziert ist
Gymiprüfung, Übertritthoch, saisonalwer sie selbst bestanden hat
Mathematik Sekundarstufedurchgehend hochStudierende MINT-Fächer
Französisch, EnglischhochMuttersprache oder hohes Niveau
Berufsmaturität, Lehrabschlussmittel, spezialisiertwer denselben Weg gegangen ist

Der Saisoneffekt ist stark: Vor Prüfungsterminen und zu Semesterbeginn steigt die Nachfrage sprunghaft, in den Ferien bricht sie ein. Wer damit planen will, muss diesen Rhythmus einrechnen.

Vermittlungsplattform oder direkt

Direkte Antwort
Plattformen bringen sofort Schülerinnen und Schüler, behalten dafür einen erheblichen Anteil. Direkte Vermittlung über Empfehlung zahlt deutlich besser, braucht aber die ersten Kunden von irgendwoher.

Der übliche Weg führt über beides: Man startet auf einer Plattform, sammelt Bewertungen und Erfahrung, und arbeitet danach zunehmend über Empfehlungen. Das ist kein Trick, sondern die normale Entwicklung — zufriedene Eltern empfehlen weiter.

  • Plattform: sofort Anfragen, Abwicklung geregelt, Provision fällt an. Gut für den Start.
  • Direkt: voller Betrag, aber du regelst Termine, Ausfall und Zahlung selbst.
  • Über die Schule: viele Schulen führen Listen für Nachhilfe — ein unterbewerteter Zugang, den kaum jemand nutzt.
Wichtig für Studierende: Nachhilfe ist der Nebenverdienst mit dem mit Abstand besten Stundensatz in diesem ganzen Themenfeld — und der einzige, bei dem dein Studium selbst die Qualifikation ist.

Was realistisch drin liegt

Direkte Antwort
Der Stundensatz für Online-Nachhilfe liegt in der Schweiz deutlich über allem, was Umfragen, Microtasks oder Werbemodelle erreichen. Der Engpass ist nicht der Satz, sondern die Zahl der Stunden, die sich neben Schule oder Studium unterbringen lassen.

Zwei feste Termine pro Woche sind neben einem Studium gut machbar und ergeben einen Monatsbetrag, für den man bei Microtasks ein Vielfaches an Zeit aufwenden müsste. Genau deshalb gehört Nachhilfe in jede ehrliche Liste ganz nach oben.

Die Einschränkungen, die dazugehören:

  • Feste Termine — in Prüfungsphasen genau dann, wenn du selbst lernen musst.
  • Vorbereitungszeit, die selten mitbezahlt wird.
  • Ferien ohne Einnahmen.
  • Verbindlichkeit: Ein Kind, das sich auf dich verlässt, ist keine App, die man pausiert.

Konkrete Stundensätze nennen wir hier bewusst nicht als feste Zahl — sie unterscheiden sich stark nach Kanton, Fach, Stufe und ob über Plattform oder direkt abgerechnet wird. Verbindlich ist, was die jeweilige Plattform ausweist oder direkt vereinbart wird.

Wo sich das Videte-Modell unterscheidet

Direkte Antwort
Nachhilfe schlägt unser Modell beim Stundensatz deutlich. Der Unterschied liegt in der Bindung: Nachhilfe verlangt feste Termine und Verbindlichkeit, unser Modell nichts davon.
MerkmalOnline-NachhilfeVidete
Stundensatzdeutlich höherniedriger, dafür ohne Vorbereitung
QualifikationFachwissen und Erklärfähigkeitkeine
Terminefest, verbindlichkeine
Unbezahlte NebenzeitVorbereitung, Absagenkeine
PrüfungsphaseNachfrage steigt, deine Zeit sinktjederzeit pausierbar

Deutlich gesagt: Wenn du ein Fach beherrschst und erklären kannst, ist Nachhilfe der bessere Weg — besserer Satz, sinnvollere Tätigkeit, echte Referenz für später. Wir empfehlen sie Studierenden ausdrücklich, obwohl sie mit uns konkurriert.

Wo unser Modell ergänzt: in genau den Wochen, in denen Nachhilfe nicht geht — Ferien, eigene Prüfungsphasen, Zeiten ohne Schüler. Es ersetzt sie nicht, es füllt die Lücken. Die Wege für Studierende im Überblick stehen in Online Geld verdienen für Studierende.

Steuern und AHV in zwei Sätzen

Direkte Antwort
Jeder Franken ist ab dem ersten steuerpflichtig, auch von ausländischen Plattformen. Die AHV-Anmeldung als Selbständiger wird erst ab CHF 2'500 Jahreseinkommen aus Nebenerwerb zur Pflicht.

Die beiden Schwellen werden ständig verwechselt. Steuerlich kennt die Schweiz keinen Freibetrag auf Erwerbseinkommen — die CHF 2'500 sind eine sozialversicherungsrechtliche Grenze, keine steuerliche. Belege der Plattform aufbewahren, Jahressumme deklarieren, fertig.

Ausführlich in Nebenverdienst versteuern und AHV-Anmeldung.

Was bedeutet das für dich konkret?

Direkte Antwort
Wenn du ein Fach sicher beherrschst: Melde dich bei einer Vermittlungsplattform an und frage parallel an deiner ehemaligen Schule nach der Nachhilfeliste. Der zweite Weg kostet nichts und wird kaum genutzt.

Zwei feste Stunden pro Woche sind der realistische Einstieg. Sie bringen mehr als die meisten Alternativen in diesem Themenfeld und kosten weniger Zeit, als die Beträge vermuten lassen — vorausgesetzt, du unterrichtest, was du wirklich kannst.

Und wenn du Stipendien beziehst: Diese Einkünfte werden angerechnet. Was das bedeutet, steht in Online Geld verdienen für Studierende.

Der Weg ohne Vorleistung

Videte vergütet dich fürs Anschauen von Werbung — 95 Prozent der Werbe­vergütung gehen an dich, höchstens 60 vergütete Minuten pro Tag, Auszahlung ab CHF 200 auf ein Schweizer Konto. Keine Anmeldegebühr, kein Startpaket, keine Vergütung fürs Anwerben anderer.

Kostenlos registrieren

Häufige Fragen

Lohnt sich Online-Nachhilfe in der Schweiz?
Ja, und sie hat den mit Abstand besten Stundensatz unter den üblichen Online-Nebenverdiensten. Der Grund: Die Nachfrage ist an das hiesige Schulsystem gebunden und lässt sich nicht ins Ausland auslagern. Wer Lehrplan 21, Gymiprüfung oder Berufsmaturität kennt, hat kaum Konkurrenz.
Welche Qualifikation brauche ich?
Fachwissen und die Fähigkeit, es zu erklären — kein Diplom. Für die Gymivorbereitung zählt vor allem, dass du die Prüfung selbst bestanden hast. Für Mathematik auf Sekundarstufe reicht ein laufendes MINT-Studium, für Sprachen ein hohes Niveau oder Muttersprache.
Über eine Plattform oder direkt?
Beides nacheinander. Plattformen bringen sofort Anfragen und regeln die Abwicklung, behalten dafür einen Anteil. Nach einigen Monaten mit Bewertungen läuft es zunehmend über Empfehlungen, was deutlich besser bezahlt. Ein dritter, kaum genutzter Zugang sind die Nachhilfelisten der Schulen selbst.
Welche Nachteile hat Nachhilfe?
Feste Termine, oft ausgerechnet in deiner eigenen Prüfungsphase; unbezahlte Vorbereitungszeit; Ferien ohne Einnahmen; und echte Verbindlichkeit — ein Kind, das sich auf dich verlässt, ist keine App, die man pausiert.
Was ist der Unterschied zum Videte-Modell?
Nachhilfe schlägt unser Modell beim Stundensatz deutlich und ist die sinnvollere Tätigkeit. Dafür verlangt sie Qualifikation, feste Termine und Verbindlichkeit. Unser Modell ersetzt sie nicht, sondern füllt die Wochen, in denen Nachhilfe nicht geht: Ferien, eigene Prüfungsphasen, Zeiten ohne Schüler.
Wird Nachhilfe auf Stipendien angerechnet?
Ja, wie jedes andere Erwerbseinkommen. Kantonale Stipendienstellen prüfen das Gesamteinkommen; oberhalb der jeweiligen Schwelle kann die Unterstützung gekürzt oder gestrichen werden. Nicht deklarierte Einkünfte können zur Rückforderung führen.

Vertiefungen

Erinnerung Preisspannen sind Orientierungswerte für den Schweizer Markt 2025/2026. Verbindlich sind die Preislisten der Vermarkter und Verlage. Angaben zu Videte können sich ändern; verbindlich sind die AGB. Stand: August 2026.
Über den Herausgeber
Dieser Artikel wurde veröffentlicht von Videte Marketing Solutions. Plattform-Inhaber: Muaz Arnaut, Bern. Mehr über uns auf /ueber-uns.
Wir betreiben selbst eine Werbeplattform und sind in der Kanaltabelle mit aufgeführt. Die Zahlen der übrigen Kanäle stammen aus öffentlich zugänglichen Marktdaten; wo uns keine belastbare Angabe vorliegt, steht das ausdrücklich in der Tabelle.