- Vermieten verlangt keine Zeit und keine Fähigkeit, sondern Besitz — daran scheitert es meistens.
- Wer selbst Mieter ist, braucht für die Untervermietung die Zustimmung der Vermieterschaft, auch beim Parkplatz.
- Fremdes Eigentum in deinen Räumen ist über die Hausratversicherung in der Regel nicht gedeckt.
- Am zuverlässigsten ist der Parkplatz: kein Verschleiss, kein Schadenrisiko, kaum Aufwand.
Was sich in der Schweiz tatsächlich vermieten lässt
Dieser Weg unterscheidet sich grundlegend von allen anderen in dieser Serie: Er verlangt keine Zeit und keine Fähigkeit, sondern Besitz. Wer nichts hat, was sich vermieten lässt, kann hier nicht einsteigen — und das ist keine Frage des Aufwands.
| Was | Nachfrage | Der Haken |
|---|---|---|
| Parkplatz | hoch in Städten | bei Mietobjekten Zustimmung nötig |
| Keller-, Estrich- oder Garagenfläche | steigend | Versicherungsfrage bei Fremdlagerung |
| Auto | mittel, stadtabhängig | Versicherungsdeckung muss stimmen |
| Werkzeug und Geräte | punktuell | Aufwand pro Vermietung hoch |
| Wohnraum auf Zeit | hoch | Untermiete braucht Zustimmung |
Am zuverlässigsten ist der Parkplatz — kein Verschleiss, kein Schadenrisiko, minimaler Aufwand nach der Vermittlung. In Städten mit Parkplatzknappheit ist die Nachfrage stabil und die Abwicklung unkompliziert.
Der Punkt, an dem die meisten scheitern: Zustimmung und Versicherung
Zur Untermiete. Das Schweizer Mietrecht verlangt die Zustimmung der Vermieterschaft zur Untervermietung. Sie darf nur aus bestimmten Gründen verweigert werden — etwa wenn die Bedingungen missbräuchlich sind oder der Vermieterschaft wesentliche Nachteile entstehen. Ohne Anfrage vermieten ist der häufigste Fehler und im schlimmsten Fall ein Kündigungsgrund.
Zur Versicherung. Lagert jemand Fremdes seine Sachen in deinem Keller, sind diese Sachen in der Regel nicht über deine Hausratversicherung gedeckt — und im Schadenfall stellt sich die Haftungsfrage. Vor der ersten Vermietung eine kurze Anfrage bei der eigenen Versicherung stellen; das kostet nichts und klärt den teuersten Punkt.
Beim Auto ist die Deckung der entscheidende Punkt: Eine private Vermietung ohne passende Versicherungslösung kann bedeuten, dass im Schadenfall niemand zahlt. Vermittlungsplattformen lösen das über eigene Policen — deshalb ist die Vermittlung hier ausnahmsweise ihr Geld wert.
Was realistisch dabei herauskommt
Der Reiz dieses Wegs liegt nicht in der Höhe, sondern in der Struktur: Es ist der einzige in dieser Serie, bei dem der Ertrag nicht an deine Zeit gekoppelt ist. Ein Parkplatz verdient, während du arbeitest, schläfst oder in den Ferien bist.
Der Aufwand pro Franken sinkt mit der Vertragsdauer. Eine Dauervermietung an dieselbe Person ist deutlich lohnender als viele Kurzvermietungen, weil der Verwaltungsaufwand einmalig statt laufend anfällt. Wer Kurzvermietung wählt, sollte den eigenen Zeitaufwand ehrlich gegenrechnen — Schlüsselübergaben, Rückfragen, Reinigung.
Konkrete Frankenbeträge nennen wir hier bewusst nicht: Sie unterscheiden sich zwischen Stadt und Land um ein Mehrfaches und hängen bei Fahrzeugen und Räumen stark vom Zustand ab. Verbindlich ist der lokale Markt.
Wo sich das Videte-Modell unterscheidet
| Merkmal | Vermieten | Videte |
|---|---|---|
| Voraussetzung | Besitz oder Vermietrecht | keine |
| Laufender Zeitaufwand | nahe null bei Dauermiete | echte Minuten, jedes Mal |
| Rechtliche Hürde | Zustimmung, Versicherung, Haftung | keine |
| Risiko | Schaden, Zahlungsausfall, Kündigung | keines ausser der Zeit |
| Skalierbarkeit | nur mit mehr Besitz | gedeckelt |
Wo Vermieten klar besser ist: Wer einen ungenutzten Parkplatz in der Stadt hat, verdient damit ohne jeden laufenden Aufwand mehr, als bei uns in derselben Zeit möglich wäre — und diese Zeit beträgt null. Das ist strukturell der bessere Weg, und wenn du ihn hast, nimm ihn.
Wo der Unterschied für uns spricht: Er ist an eine Voraussetzung gebunden, die die meisten Menschen nicht haben. Wer zur Miete wohnt, keinen Parkplatz hat und kein Auto besitzt, kann diesen Weg nicht gehen — unabhängig von Motivation und Zeit. Genau für diese Situation ist unser Modell gedacht, mitsamt der Begrenzung, die wir in Warum deine Aufmerksamkeit bezahlt gehört begründen.
Steuern und AHV in zwei Sätzen
Die beiden Schwellen werden ständig verwechselt. Steuerlich kennt die Schweiz keinen Freibetrag auf Erwerbseinkommen — die CHF 2'500 sind eine sozialversicherungsrechtliche Grenze, keine steuerliche. Belege der Plattform aufbewahren, Jahressumme deklarieren, fertig.
Ausführlich in Nebenverdienst versteuern und AHV-Anmeldung.
Was bedeutet das für dich konkret?
Die Reihenfolge ist wichtig, weil sie sich nicht nachholen lässt: Zustimmung einholen, Versicherung klären, dann inserieren. Wer umgekehrt vorgeht, hat im Streitfall keine Position.
Und die Einnahmen gehören in die Steuererklärung — auch bei Untermiete und auch bei Bargeld. Die übrigen Wege, die keinen Besitz voraussetzen, stehen in Online-Nebenjob Schweiz.
Der Weg ohne Vorleistung
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